Über mich

Ich hatte das grosse Glück und durfte mit Hunden aufwachsen. Seit Klein sind sie meine besten Freunde und tollsten Begleiter sowie Lehrmeister. Ich verbringe einfach wahnsinnig gerne viel Zeit mit ihnen, sei es auf schönen Wanderungen, am Strand oder in einer Trainingshalle. 
Neben den Hunden lese ich sehr gerne und das führte dazu, dass ich bereits als Kind anfing mich mit Hundefachbüchern weiterzubilden. Nur genügte mir das nicht, denn ich wollte mehr Wissen, mehr Tiefe, mehr verstehen und so habe ich dann mit meinem ersten Lohn auch die ersten Seminare und Lehrgänge besucht. 

Nebst dem Hundetrainer (nach Heike Westedt) habe ich mich im Bereich Tricktraining und Dogdance am meisten fortgebildet. Dazu gehörten auch viele Seminare – Webinare sowie Ausbildungen im Bereich Fitness und Gesundheit sowie Verhaltenslehre. 
Ich finde es einfach immer wieder spannend neues zu lernen und bilde mich auch jetzt immer noch stetig fort und besuche live Kurse bei verschiedenen Trainern, welche mir ein Vorbild sind. 
Denn Wissen hat kein Ende und eine Weiterentwicklung ist immer möglich. 
 
Mit 12 Jahren durfte ich das erste Mal in eine Agility Stunde gehen und seit dann habe ich verschiedene Sportarten ausprobiert. Dabei waren Nasenarbeit, Canicross, Frisbee, Dummy aber am intensivsten gepackt hat mich das erlernen von Tricks mit meinen Hunden und daraus dann die eine oder andere Choreo zu bilden. 
 
Da ich liebend gerne reise, bin ich auch international an Turnieren unterwegs oder an einem Seminar. So füllt sich mein Wissenskoffer stetig und ich liebe einfach den Austausch mit anderen, auch über die Landesgrenze aus. 

 

Auf dem Foto seht ihr meine beiden Gefährten.
Page, meine Altdeutsche Mopshündin, 2022, welche einfach für jeden Spass zu haben ist.

Jim, mein Sheltie Rüde, 2023, welcher es liebt wenn es um Präzision geht und einfach gefallen möchte. 

Beide bringen mich täglich zum Lachen, fordern mich im Training heraus weiter zu kommen und sind einfach die allerbesten Familienhunde. Schon oft haben sie mir geholfen eine Situation für meine Kinder einfacher zu machen oder waren an meiner Seite, wenn ich einfach nur traurig war und nicht weiter wusste. 

Natürlich vergesse ich all meine Hunde und mein Pferd die im Himmel sind niemals und ich bin ihnen so sehr dankbar für den gemeinsamen Weg den wir gehen durfte. 
Ich vergesse euch nie, niemals. 

Ausbildungen welche ich gerne erwähnen möchte. Um alle Weiterbildungen aufzulisten wäre die Liste viel zu lange ;)

Hundetrainer Ausbildung bei Heike Westedt
SKN Cumcane Weiterbildung
Tier Shiatus Ausbildung bei AKARI Tiershiatsu Schule
Hundefitness Trainer Ausbildung bei Flexiness
Tricktrainerin nach Learn to train und Corinna Lenz

Einen Hund zu wollen ....

Einen Hund zu wollen, bedeutet nicht nur, sich den auszusuchen der dir am besten gefällt – sein Aussehen oder die Rasse.

Einen Hund zu wollen bedeutet auch, dass du dir bewusst bist, dass du ihn einlädst, dein Leben, dein Haus, deinen Raum mit dir zu teilen und dass er auch Bedürfnisse hat. Er auch oft deine Erwartungen nicht erfüllen wird.

Einen Hund zu wollen bedeutet die Bereitschaft, ihn im Guten wie im Schlechten zu lieben, das Hundekind, den Erwachsenenhund oder der Hunde Opa.
Ihn zu lieben, wenn er bellt und Geduld mit ihm zu haben, weil er dir etwas sagen will.
Ihn zu lieben, wenn er sein Bett oder ein Kissen zerfetzt, wenn er rennt und nicht auf dich hört, weil er seine freie und spielerische Natur ausdrückt.
Ihn zum Arzt zu bringen, weil er krank ist oder sich verletzt hat.
Ihn verstehen, dass er Vorlieben oder Abneigungen hat, und dass das, was du von ihm erwartet hast, vielleicht nicht kompatibel mit dem ist, das er in Wirklichkeit ist.


Einen Hund zu wollen ist keine Frage des Wollens oder Wünschens oder Erträumens.

 
Einen Hund zu wollen ist zu verstehen, dass du nicht nur «einen Hund» haben wirst – weder eine Sache noch ein Eigentum, sondern ein einzigartiges Individum, das mit dir zusammen ist und sein Leben mit dir teilt.


Einen Hund zu wollen bedeutet aufzuhören, von wollen und mögen zu sprechen und wirklich LIEBEN zu lernen.


Einen Hund zu wollen bedeutet, ihn zu beobachten, ihn wahrzunehmen, ihn entscheiden zu lassen, ihn wachsen zu lassen, ihn sich ausdürcken lassen, ihm zu ermöglichen seinen Pfotenabdruck in dieser Welt zu hinterlassen.


Einen Hund zu wollen ist anzuerkennen, dass er einer Spezies angehört, die anders als deine ist und deswegen andere Bedürfnisse und Besonderheiten hat: Rennen im Freien, an allem riechen während er vorbeigeht, die Welt entdecken, kennenlernen und spielen mit anderen Hunden. 
 Er wird Angst haben, Unsicherheit, Wut, Frustration, Freude, Vorlieben, Freundschaft, Trauer, Verluste, Schmerzen, Müdigkeit, Hunger, Spass, Freude daran jeden Morgen an deiner Seite aufzuwachen, Dankbarkeit und Liebe…. viel Liebe.


Einen Hund zu wollen ist Verpflichtung alle Tage seines Lebens, weil er von dir anhänging ist und weil du alles bist, was er hat.


Einen Hund zu wollen heisst, bereit zu sein, die Lektionen zu entdecken und zu akzeptieren, die er Dir lehren wird, warum er in dein Leben gekommen ist; denn wenn du einen Hund liebst, dann weisst du, dass er es war, der es geplant hat zu dir zu kommen um dir dabei zu helfen, dich wieder mit dem Leben zu verbinden, mit dem Jetzt, mit der Sonne, dem Mond und den Sternen, mit den Pflanzen, mit dem Himmel, mit der Luft und den Bergen aber vor allem – dich wierder mit deinem Herzen zu verbinden